Show Notes
- Amazon Germany Store: https://www.amazon.de/dp/3456856598?tag=9natreegerman-21
- Amazon Worldwide Store: https://global.buys.trade/Machen-Sie-doch%2C-was-Sie-wollen%21-Maja-Storch.html
- Apple Books: https://books.apple.com/us/audiobook/i-will-teach-you-to-be-rich-no-guilt-no-excuses-no/id1463440512?itsct=books_box_link&itscg=30200&ls=1&at=1001l3bAw&ct=9natree
- eBay: https://www.ebay.com/sch/i.html?_nkw=Machen+Sie+doch+was+Sie+wollen+Maja+Storch+&mkcid=1&mkrid=711-53200-19255-0&siteid=0&campid=5339060787&customid=9natree&toolid=10001&mkevt=1
- Weiterlesen: https://german.9natree.com/read/3456856598/
#Selbstbestimmung #Motivation #Zufriedenheit #Unbewusstes #Selbststeuerung #MachenSiedochwasSiewollen
Dies sind die Erkenntnisse aus diesem Buch.
Erstens, Der Strudelwurm als Modell für das Unbewusste, Im Zentrum steht die Idee, dass Verhalten nicht nur von rationalen Überlegungen gesteuert wird, sondern stark von automatischen, emotional gefärbten Abläufen. Der Strudelwurm fungiert als Metapher für diese inneren Mechanismen: schnell, reaktionsbereit, manchmal überraschend und nicht immer durch Argumente zu überzeugen. Das Buch macht damit greifbar, warum Menschen trotz guter Vorsätze scheitern oder sich in bestimmten Situationen immer wieder ähnlich verhalten. Statt das als Charakterschwäche zu deuten, lädt die Darstellung dazu ein, das Unbewusste als Ressource zu betrachten, die Schutzfunktionen erfüllt und wichtige Signale sendet. Dadurch verschiebt sich der Fokus von Selbstkritik hin zu Selbstbeobachtung. Leserinnen und Leser lernen, innere Impulse als Hinweise zu lesen: Was fühlt sich stimmig an, was erzeugt Druck, wo entsteht Widerstand. Die Metapher unterstützt, komplexe Psychologie alltagsnah zu verstehen, ohne sie zu vereinfachen. Das Buch ermutigt dazu, mit dem eigenen Innenleben zu kooperieren, anstatt es zu bekämpfen. So wird die Grundlage geschaffen, um Entscheidungen zu treffen, die nicht nur vernünftig klingen, sondern auch innerlich getragen werden.
Zweitens, Vom Sollen zum Wollen: Motive klären und Prioritäten finden, Ein wichtiger Strang des Buches ist die Unterscheidung zwischen fremdbestimmten Zielen und persönlichen Anliegen. Viele Menschen verfolgen Vorhaben, weil sie sich dazu verpflichtet fühlen, weil es gesellschaftlich erwartet wird oder weil sie Angst vor Konsequenzen haben. Das wirkt kurzfristig, erzeugt aber häufig Stress, Aufschub oder innere Sabotage. Maja Storch lenkt den Blick darauf, wie man das eigene Wollen präziser herausarbeitet. Gemeint ist nicht impulsives Habenwollen, sondern ein motivierender Kern, der emotional andockt. Das Buch zeigt, wie man Ziele so formuliert, dass sie attraktiv sind und Identität stützen, statt nur Pflichten zu verwalten. Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, welche Bedürfnisse hinter einem Wunsch liegen, etwa nach Sicherheit, Anerkennung, Autonomie oder Sinn. Leserinnen und Leser werden angeregt, Prioritäten bewusst zu setzen und sich zu erlauben, nicht jedem Anspruch gerecht werden zu müssen. So entsteht mehr Klarheit: Was ist wirklich wichtig, was ist nur Lärm. Diese Klärung erleichtert Entscheidungen, reduziert innere Konflikte und macht es wahrscheinlicher, dass Veränderungen dauerhaft gelingen, weil sie von innen heraus getragen werden.
Drittens, Kopf und Bauch in Einklang bringen: Selbststeuerung ohne Gewalt, Das Buch vermittelt, dass nachhaltige Selbststeuerung selten über Druck funktioniert. Wenn der rationale Teil Pläne macht, der emotionale Teil aber nicht mitzieht, entsteht ein inneres Tauziehen. Maja Storch beschreibt Wege, wie beide Systeme zusammenarbeiten können, damit Handeln leichter wird. Dazu gehört, Gefühle nicht als Störung zu behandeln, sondern als Informationsquelle. Wer lernt, Signale wie Unlust, Angst oder Überforderung richtig einzuordnen, kann Strategien wählen, die tatsächlich passen. Gleichzeitig wird der Wert von Struktur und Klarheit betont: Ziele müssen konkret werden, sonst bleiben sie Absichtserklärungen. Die besondere Stärke des Ansatzes liegt darin, weder reine Disziplin noch reines Bauchgefühl zu idealisieren. Stattdessen geht es um ein Zusammenspiel: der Kopf liefert Orientierung, der Bauch liefert Energie. Praktische Schritte wie das Prüfen von inneren Bildern, das Aufspüren von Ambivalenzen oder das Entwickeln kleiner, machbarer Handlungen helfen, Brücken zu bauen. Dadurch wird Veränderung weniger zur Kraftprobe und mehr zu einem Prozess, der sich stimmig anfühlt. Leserinnen und Leser können so lernen, sich selbst zu führen, ohne sich selbst zu überfahren.
Viertens, Umgang mit innerem Widerstand und Selbstsabotage, Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Menschen sich selbst im Weg stehen und wie man das konstruktiv wendet. Das Buch betrachtet Widerstand nicht als Feind, sondern als Hinweis auf unerfüllte Bedürfnisse, ungelöste Konflikte oder unklare Zielsetzungen. Wer sich immer wieder drückt, abbricht oder sich ablenkt, bekommt hier ein Deutungsangebot: Vielleicht schützt ein Teil in uns vor Überforderung, vor Scheitern oder vor dem Verlust von Zugehörigkeit. Indem der Widerstand ernst genommen wird, entsteht die Möglichkeit, ihn zu befragen, statt ihn niederzuringen. Das kann bedeuten, Ziele zu verkleinern, Rahmenbedingungen zu verändern oder das Vorhaben so zu gestalten, dass es besser zur eigenen Persönlichkeit passt. Das Buch legt nahe, dass Selbstsabotage oft aus einem ungeschickten Schutzprogramm besteht. Wird dieses Programm erkannt, kann man Alternativen entwickeln, die Sicherheit bieten, ohne Fortschritt zu blockieren. Leserinnen und Leser bekommen Impulse, wie sie Ausreden, Perfektionismus oder Aufschub entkräften können, ohne sich zu beschämen. So entsteht mehr innere Kooperation, mehr Gelassenheit und letztlich mehr Handlungsspielraum im Alltag.
Schließlich, Zufriedenheit und Freiheit im Alltag verankern, Über die Psychologie hinaus zielt das Buch darauf, Freiheit und Zufriedenheit praktisch erfahrbar zu machen. Freiheit wird dabei nicht als grenzenlose Optionenflut verstanden, sondern als die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, die den eigenen Werten entsprechen. Zufriedenheit entsteht, wenn Handeln und inneres Erleben zusammenpassen und wenn Menschen ihre Bedürfnisse nicht dauerhaft übergehen. Das Buch regt an, den Alltag als Trainingsfeld zu nutzen: kleine Experimente, bewusst gesetzte Gewohnheiten und eine freundlichere Selbstbeziehung können langfristig viel verändern. Zentral ist auch die Idee, dass Selbstbestimmung nicht bedeutet, alles allein zu schaffen. Wer Unterstützung einholt, klare Grenzen setzt oder Umfelder wählt, die guttun, erweitert ebenfalls seine Freiheit. Leserinnen und Leser erhalten Anstöße, wie sie ihre Lebensgestaltung weniger von äußeren Erwartungen abhängig machen. Dabei geht es nicht um radikale Umbrüche, sondern um realistische Schritte, die im Berufsleben, in Beziehungen und in persönlichen Projekten anwendbar sind. Durch die Kombination aus verständlicher Theorie und konkreter Anwendung wird deutlich, wie innere Klarheit und stimmige Ziele zu mehr Ruhe, Mut und Lebensfreude führen können.