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#Familiengericht #institutionelleGewalt #Gewaltschutz #SorgerechtundUmgang #Gutachtenpraxis #Mtterklagenan
Mütter klagen an: Institutionelle Gewalt gegen Frauen und Kinder im Familiengericht von Christina Mundlos ist ein deutschsprachiges Sachbuch, das die Situation von Müttern und Kindern in familienrechtlichen Auseinandersetzungen in Deutschland in den Mittelpunkt stellt. Aus der Perspektive einer Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtsaktivistin beschreibt Mundlos, wie Entscheidungen und Routinen in Familiengerichten und angrenzenden Institutionen wie Jugendämtern und Begutachtungssystemen aus ihrer Sicht zu systematischen Benachteiligungen führen können. Im Kern geht es um die These, dass Gewalterfahrungen in Trennungs- und Sorgeverfahren zu häufig verharmlost, umgedeutet oder prozessual überlagert werden, sodass Schutzinteressen von Frauen und Kindern nicht ausreichend greifen. Das Buch verbindet dabei Analyse mit Fallnähe, indem es neben der Einordnung institutioneller Mechanismen auch Erfahrungsberichte und Stimmen aus dem Praxisfeld einbezieht. Ziel ist Aufklärung, Kritik an strukturellen Fehlentwicklungen und die Anregung von Reformen hin zu konsequenterem Gewaltschutz und traumasensibler Praxis.
Das Buch eignet sich besonders für betroffene Mütter und Angehörige, die verstehen möchten, warum familienrechtliche Verfahren sich trotz klarer Schutzbedürfnisse so oft gegen sie zu wenden scheinen. Ebenso relevant ist es für Fachkräfte in Jugendhilfe, Beratung, Recht und psychosozialen Diensten, weil es Begriffe, Routinen und Entscheidungsmuster problematisiert, die im Alltag schnell selbstverständlich wirken. Als Lektüre für Studierende und wissenschaftlich Interessierte bietet es einen zugespitzten, gesellschaftskritischen Zugriff auf das Zusammenspiel von Recht, Expertise und Macht in Trennungskonflikten. Der praktische Nutzen liegt vor allem in der Sensibilisierung: Wer das Buch liest, erkennt typische Mechanismen von Stigmatisierung, Verfahrensdynamik und Verantwortungsverschiebung und kann dadurch genauer hinschauen, welche Annahmen eine Entscheidung leiten. Hervor sticht das Werk im Vergleich zu vielen Ratgebern oder rein juristischen Darstellungen, weil es die institutionelle Ebene konsequent ins Zentrum rückt und den Anspruch erhebt, nicht nur Einzelfälle zu erklären, sondern strukturelle Muster sichtbar zu machen. Zugleich ist die Lektüre thematisch belastend, da sie von Situationen handelt, in denen Schutz versagt. Gerade deshalb kann sie Debatten anstoßen und eine kritischere, gewaltinformierte Praxis unterstützen.