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#PositivePsychologie #PERMAModell #Wohlbefinden #Resilienz #Flow #Sinn #Stärken #Lebenszufriedenheit #Wiewiraufblhen
Dies sind die Erkenntnisse aus diesem Buch.
Erstens, Vom Glücksbegriff zum Wohlbefinden als Modell, Ein Kernanliegen des Buches ist die Abgrenzung zwischen flüchtigem Glück und nachhaltig verstandenen Wohlbefinden. Seligman argumentiert, dass ein gutes Leben nicht nur aus angenehmen Momenten besteht, sondern aus mehreren Dimensionen, die getrennt betrachtet und gezielt gestärkt werden können. Damit wird Wohlbefinden zu etwas, das sich beschreiben, messen und trainieren lässt. Das Modell ist besonders hilfreich, weil es unterschiedliche Lebensstile respektiert: Für die eine Person steht Verbundenheit im Vordergrund, für die andere Leistung, Sinn oder das Erleben von Flow. Der Ansatz vermeidet damit die Falle, Wohlbefinden auf eine Einheitsformel zu reduzieren. Gleichzeitig schafft er eine praktische Struktur, um persönliche Entwicklung planbar zu machen. Leserinnen und Leser werden angeregt, nicht nur nach dem Warum bin ich nicht glücklich zu fragen, sondern nach konkreteren Fragen wie Welche Bereiche meines Lebens sind unterversorgt und wo kann ich mit wenig Aufwand viel verändern. Die Stärke dieses Rahmens liegt darin, dass er sowohl Selbstreflexion als auch konkrete Interventionen ermöglicht, etwa durch Ziele, Routinen oder bewusste Entscheidungen im Alltag. So wird das Thema persönliches Wachstum weniger diffus und greifbarer.
Zweitens, Positive Emotionen kultivieren ohne Realitätsverlust, Die erste Säule des Modells betont positive Emotionen, doch nicht im Sinne eines dauerhaften Hochgefühls. Seligman beschreibt, wie hilfreiche Gefühle wie Freude, Dankbarkeit, Hoffnung oder Zufriedenheit entstehen können, ohne dass man schwierige Erfahrungen leugnen muss. Gerade diese Balance ist zentral: Positive Psychologie bedeutet nicht, Negatives wegzudrücken, sondern Ressourcen aufzubauen, die Resilienz fördern. Praktisch wird das Thema über einfache, wiederholbare Übungen zugänglich, die darauf zielen, Aufmerksamkeit umzulenken und das Wahrnehmen von Gelungenem zu stärken. Dazu passen Routinen, die vielen Menschen bekannt vorkommen, etwa das bewusste Erinnern an gute Ereignisse, das Pflegen von Dankbarkeit oder das Planen angenehmer Aktivitäten. Das Buch macht deutlich, dass positive Emotionen wie ein psychologisches Kapital wirken können: Sie erweitern den Handlungsspielraum, fördern Kreativität und unterstützen soziale Annäherung. Gleichzeitig warnt der Ansatz implizit vor Perfektionismus im Wohlbefinden, denn auch ein erfülltes Leben enthält Stress, Trauer und Zweifel. Der Nutzen für Leserinnen und Leser liegt darin, positive Emotionen als trainierbare Kompetenz zu betrachten. Dadurch entsteht eine realistische Perspektive: Nicht alles im Leben lässt sich kontrollieren, aber die Art, wie man gute Momente wahrnimmt und verankert, lässt sich oft beeinflussen.
Drittens, Engagement und Flow als Motor für Erleben und Lernen, Die zweite Säule richtet den Blick auf Engagement, also das tiefe Aufgehen in einer Tätigkeit. Seligman knüpft hier an das Flow Konzept an: Zustände, in denen Zeitgefühl und Selbstzweifel in den Hintergrund treten, weil Herausforderung und Fähigkeit gut zusammenpassen. Das Buch zeigt, warum solche Erlebnisse mehr sind als angenehme Ablenkung. Sie fördern Kompetenzaufbau, Konzentration und das Gefühl, wirksam zu sein. Gleichzeitig liefern sie Hinweise darauf, welche Tätigkeiten mit den eigenen Stärken harmonieren. Ein praktischer Zugang besteht darin, Alltag und Beruf so zu gestalten, dass mehr Gelegenheiten für vertiefte Aufmerksamkeit entstehen, etwa durch klare Ziele, passende Aufgaben oder das Reduzieren ständiger Unterbrechungen. Auch die Idee der Signaturstärken spielt hier hinein: Wer seine persönlichen Stärken kennt und bewusst einsetzt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, Engagement zu erleben. Das hat Folgen für Motivation und langfristige Zufriedenheit, weil Engagement oft mit Lernfortschritt und Selbstvertrauen einhergeht. Leserinnen und Leser erhalten damit einen Gegenentwurf zur reinen Erholungskultur. Nicht nur Ausruhen lädt die Batterien, sondern auch anspruchsvolle, sinnvolle Beschäftigung. Das kann Sport, Musik, Handwerk, Ehrenamt oder komplexe Arbeit sein. Entscheidend ist die Passung zwischen Person, Aufgabe und Rahmenbedingungen.
Viertens, Beziehungen als Fundament von Wohlbefinden, Eine weitere Säule im Modell sind positive Beziehungen. Seligman stellt heraus, dass soziale Verbundenheit kein weiches Extra ist, sondern einer der stabilsten Prädiktoren für Wohlbefinden. Dabei geht es nicht um maximale Kontaktzahl, sondern um Qualität: Vertrauen, gegenseitige Unterstützung, gemeinsame Freude und konstruktiver Umgang mit Konflikten. Das Buch macht deutlich, dass Beziehungen nicht nur emotional tragen, sondern auch Verhalten verändern. Wer sich eingebunden fühlt, verfolgt Ziele oft konsequenter, bewältigt Stress besser und erholt sich schneller. Praktisch bedeutet das, in Kommunikation und Präsenz zu investieren. Dazu passen kleine Entscheidungen wie regelmäßige, ungeteilte Aufmerksamkeit, das Anerkennen von Erfolgen anderer oder das bewusste Pflegen wichtiger Kontakte. Auch der Umgang mit Kritik und Streit wird indirekt relevant, weil belastete Beziehungen Wohlbefinden stark untergraben können. Der Nutzen dieses Kapitels liegt darin, Beziehungen als aktives Gestaltungsfeld zu betrachten, nicht als Zufallsprodukt. Viele Leserinnen und Leser erkennen hier, dass persönliches Aufblühen selten isoliert geschieht. Es entsteht im Austausch, im Geben und Nehmen, in Zugehörigkeit. Das Buch liefert dafür einen wissenschaftlich begründeten Rahmen, der gleichzeitig alltagstauglich bleibt und nicht auf oberflächliche Networking Tipps hinausläuft.
Schließlich, Sinn und Leistung: Warum Ziele mehr sind als To do Listen, Die verbleibenden Säulen Sinn und Leistung ergänzen das Modell um zwei Dimensionen, die häufig unterschätzt werden. Sinn meint das Erleben, Teil von etwas Größerem zu sein, etwa durch Werte, Familie, Gemeinschaft, Glaube oder eine Aufgabe, die über das eigene Ego hinausweist. Leistung bezieht sich auf das Verfolgen und Erreichen von Zielen, auf Fortschritt, Meisterschaft und das berechtigte Gefühl, etwas geschafft zu haben. Seligman verbindet beides mit der Idee, dass Wohlbefinden nicht nur im Moment entsteht, sondern auch aus Richtung und Entwicklung. Wer Sinn erlebt, hält schwierige Phasen oft besser aus, weil Anstrengung in einen größeren Kontext eingebettet ist. Wer Leistungen verfolgt, stärkt Selbstwirksamkeit und Identität. Das Buch regt dazu an, Ziele so zu wählen, dass sie zu Stärken und Werten passen, statt nur fremde Erwartungen zu erfüllen. Daraus folgt ein praktischer Nutzen: Leserinnen und Leser können prüfen, welche Ziele ihnen Energie geben und welche sie auslaugen. Sinn und Leistung wirken zusammen, wenn Fortschritt nicht nur für Anerkennung stattfindet, sondern als Ausdruck dessen, was einem wichtig ist. So wird Aufblühen zu einer langfristigen Praxis, die sowohl inneren Kompass als auch konkrete Schritte braucht.