[Rezensiert] Raus aus dem Funktionsmodus – zurück zu dir (@kathleenkunzeofficial) Zusammengefasst.

[Rezensiert] Raus aus dem Funktionsmodus – zurück zu dir (@kathleenkunzeofficial) Zusammengefasst.
9Natree Germany
[Rezensiert] Raus aus dem Funktionsmodus – zurück zu dir (@kathleenkunzeofficial) Zusammengefasst.

Jan 28 2026 | 00:09:08

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Episode January 28, 2026 00:09:08

Show Notes

Raus aus dem Funktionsmodus – zurück zu dir (@kathleenkunzeofficial)

- Amazon Germany Store: https://www.amazon.de/dp/3747407323?tag=9natreegerman-21
- Amazon Worldwide Store: https://global.buys.trade/Raus-aus-dem-Funktionsmodus-%E2%80%93-zur%C3%BCck-zu-dir-%40kathleenkunzeofficial.html

- Apple Books: https://books.apple.com/us/audiobook/raus-aus-dem-funktionsmodus-zur%C3%BCck-zu-dir/id1850993860?itsct=books_box_link&itscg=30200&ls=1&at=1001l3bAw&ct=9natree

- eBay: https://www.ebay.com/sch/i.html?_nkw=Raus+aus+dem+Funktionsmodus+zur+ck+zu+dir+kathleenkunzeofficial+&mkcid=1&mkrid=711-53200-19255-0&siteid=0&campid=5339060787&customid=9natree&toolid=10001&mkevt=1

- Weiterlesen: https://germanz.top/read/3747407323/

#Nervensystemregulieren #Funktionsmodus #Stressbewältigung #Grenzensetzen #Erschöpfung #RausausdemFunktionsmoduszurckzudir

Dies sind die Erkenntnisse aus diesem Buch.

Erstens, Warum der Funktionsmodus entsteht und sich selbst erhält, Ein zentrales Thema ist die Dynamik, wie aus kurzfristigem Durchhalten ein dauerhafter Funktionszustand wird. Das Buch betrachtet den Funktionsmodus nicht als Charakterschwäche, sondern als erlernte Anpassungsstrategie: Leistung, Verlässlichkeit und Kontrolle sichern Anerkennung und verhindern Konflikte. Gleichzeitig kann das Nervensystem dabei in einer Art Daueralarm bleiben, auch wenn akute Gefahr fehlt. Typisch sind innere Getriebenheit, ein ständiges Muss im Kopf, Schwierigkeiten beim Einschlafen oder das Gefühl, erst nach dem nächsten Punkt auf der Liste atmen zu dürfen. Die Autorin ordnet diese Muster als Spirale: Überforderung führt zu mehr Kontrolle, mehr Kontrolle zu weniger Körperkontakt, weniger Körperkontakt zu noch mehr Stress. Besonders hilfreich ist die Perspektive, dass Veränderung nicht allein über Willenskraft gelingt, sondern über neue Sicherheitssignale für den Körper. Dadurch wird verständlich, warum reine Selbstoptimierung oft scheitert und warum es einen anderen Zugang braucht, um wirklich aus dem Modus herauszufinden.

Zweitens, Das Nervensystem verstehen: Anspannung, Schutzreaktionen und Regulation, Das Buch erklärt in verständlicher Form, wie Stressreaktionen im Körper funktionieren und warum sie bei manchen Menschen besonders schnell anspringen. Im Fokus stehen Schutzmechanismen wie Kampf, Flucht oder Erstarrung und die Idee, dass der Körper ständig bewertet, ob es sicher ist. Wer lange unter Druck steht, kann eine niedrigere Schwelle für Alarm entwickeln: Kleine Auslöser reichen, um Herzklopfen, Reizbarkeit, Grübelschleifen oder Erschöpfung zu aktivieren. Die Autorin betont, dass Regulation mehr ist als Entspannungstechniken nach Feierabend. Es geht um einen Zustand, in dem der Körper wieder zwischen Aktivität und Ruhe wechseln kann. Dazu gehören Signale wie Atmung, Muskeltonus, Blick, Stimme, Rhythmus und soziale Verbundenheit. Der Nutzen dieser Perspektive liegt darin, Symptome nicht nur mental zu erklären, sondern körperlich einzuordnen. So wird nachvollziehbar, warum man sich trotz Urlaub oder freiem Wochenende nicht erholt und warum kleine, regelmäßige Regulationsimpulse oft wirksamer sind als seltene große Auszeiten.

Drittens, Pflichtgefühl, innere Antreiber und Grenzen setzen ohne Schuld, Ein weiterer Schwerpunkt ist die Psychologie hinter Pflichtgefühl und Überverantwortung. Das Buch zeigt, wie innere Antreiber wie Sei stark, Mach es perfekt oder Sei hilfreich dazu führen, dass Grenzen erst sehr spät wahrgenommen werden. Viele Betroffene funktionieren, bis der Körper irgendwann mit Erschöpfung, emotionaler Taubheit oder körperlichen Beschwerden reagiert. Die Autorin arbeitet heraus, dass Grenzen nicht nur Entscheidungen im Kopf sind, sondern auch ein körperliches Gespür: Wo wird es eng, wo entsteht Druck, wann kippt Energie in Widerstand oder Rückzug. Daraus leitet sie ab, wie man Grenzen kommunizieren kann, ohne in Rechtfertigungsschleifen zu geraten. Ebenso wird das Thema Schuldgefühl ernst genommen, das häufig auftritt, wenn man Nein sagt oder sich aus Erwartungen löst. Statt Schuld zu bekämpfen, geht es um eine neue innere Erlaubnis: Bedürfnisse sind keine Störung, sondern Information. Dieser Ansatz hilft, Beziehungen und Arbeit nicht über Selbstaufgabe zu stabilisieren, sondern über Klarheit und verlässliche Selbstführung.

Viertens, Raus aus der Überlastung: alltagstaugliche Schritte statt radikaler Umbruch, Das Buch setzt auf praktikable Veränderungsschritte, die in einen vollen Alltag passen. Im Vordergrund steht ein Prozess, der klein beginnt: Mikro-Pausen, bewusste Übergänge zwischen Aufgaben, eine andere Tagesstruktur und das Erkennen von Überlastungswarnzeichen, bevor der Akku leer ist. Diese Herangehensweise ist besonders relevant für Menschen, die sich keinen radikalen Jobwechsel oder längere Auszeiten leisten können oder wollen. Die Autorin macht deutlich, dass neue Gewohnheiten nur dann halten, wenn sie dem Nervensystem Sicherheit geben und nicht wie zusätzliche To-dos wirken. Dazu gehören klare Prioritäten, reduzierte Reizüberflutung, realistische Zeitpuffer und ein Umgang mit Perfektionismus, der das Ergebnis nicht über die Gesundheit stellt. Auch das Thema Erholung bekommt eine andere Qualität: Regeneration bedeutet nicht nur Nichtstun, sondern Aktivitäten, die den Körper spürbar in einen ruhigeren Zustand führen. Durch diese Bodenständigkeit wirkt das Buch wie ein Leitfaden für nachhaltige Entlastung statt kurzfristiger Motivation.

Schließlich, Zurück zu dir: Selbstkontakt, Identität und ein neues Lebensgefühl, Über das reine Stressmanagement hinaus geht es um die Rückverbindung zur eigenen Person. Der Funktionsmodus kann dazu führen, dass man zwar leistungsfähig ist, aber den Zugang zu Bedürfnissen, Freude oder Kreativität verliert. Das Buch greift diesen Identitätsaspekt auf und ermutigt, wieder zu spüren, was wirklich passt: Welche Werte tragen, welche Rollen erschöpfen, welche Beziehungen nähren oder auslaugen. Selbstkontakt wird dabei als Fähigkeit verstanden, die sich trainieren lässt, etwa durch Körperwahrnehmung, ehrliche Bestandsaufnahmen und das Erlauben von Emotionen, ohne sofort zu funktionieren. Wichtig ist auch die Perspektive, dass Heilung nicht linear ist: Rückfälle in alte Muster sind normal, wenn Stress steigt. Entscheidend ist, früher zu bemerken, was passiert, und freundlicher mit sich zu reagieren. Der versprochene Gewinn ist ein Leben, das nicht nur aus Pflichterfüllung besteht, sondern wieder mehr innere Wahlfreiheit hat. Damit wird das Buch zu einer Einladung, Stabilität nicht über Kontrolle, sondern über Verbindung zu sich selbst aufzubauen.

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